Presse
27.01.2012, 16:00 Uhr | Übersicht | Drucken
EU weiterhin für hormonfreies Fleisch aus Nordamerika
Fortschritte im Handelsstreit um Rindfleischimporte


Um den jahrzehntelangen Handelsstreit der EU mit den USA und Kanada über den Import von amerikanischem Rindfleisch beilegen zu können, stimmte der Außenhandelsausschuss des Europäischen Parlamentes einer Erhöhung der Importquote zu. Damit dürfen die USA und Kanada mehr Rindfleisch nach Europa exportieren, aber nur, wenn dieses zuvor nicht mit Hormonen behandelt wurde. Im Gegenzug werden jegliche Sanktionen gegen EU-Importe in die USA oder Kanada abgeschafft.


"Mit der Erhöhung der Importquote für nicht-hormonbehandeltes Rindfleisch gelingt es der EU, Fortschritte im Handelsstreit mit Nordamerika zu erzielen, ohne die Wünsche der europäischen Verbraucher aus den Augen zu verlieren", kommentiert der Europaabgeordnete Dr. Horst Schnellhardt (CDU / EVP) die Einigung.
 
"Seit Jahren versuchen die USA und Kanada die EU dazu zu bewegen, ihr Einfuhrverbot für hormonbehandeltes Fleisch aufzuheben. Doch wir lassen uns nicht von anderen oder durch die Welthandelsorganisation Dinge auferlegen, die wir nicht als richtig erachten und die darüber hinaus die Gesundheit gefährden können. Der Einsatz von Hormonen zur Wachstumsförderung ist in der EU nicht ohne Grund verboten", argumentiert Schnellhardt.

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