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| 15.02.2012, 12:00 Uhr | |
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| Ab 2014 weniger Bankgebühren Europaweit einheitliches System vereinfacht Auslandsüberweisungen Noch sind EU-Überweisungen komplizierter und teurer als nationale Zahlungen. Das Europäische Parlament beschloss gestern jedoch in Straßburg, dass sich dies ab 2014 ändern soll: Für Überweisungen innerhalb der EU wird dann nur noch eine 22-stellige Kontonummer, die IBAN, verwendet. "Das mag für den ersten Moment nach mehr Bürokratie klingen", so der Europaabgeordnete Dr. Horst Schnellhardt (EVP / CDU). "Bei näherer Betrachtung aber ist nach ersten Schätzungen mit Einsparungen von 120 Milliarden Euro innerhalb von sechs Jahren zu rechnen, weil mit den neuen Regelungen auch die Überweisungsgebühren wegfallen. Nimmt man die jetzige Kontonummer und notwendige Bankleitzahl, dass ist die neue IBAN nicht viel länger ", erklärt Schnellhardt.
"Dem Europäischen Parlament ist es zu verdanken, dass erste Vorschläge zur dauerhaften Verwendung von IBAN und internationaler Bankleitzahl abgelehnt wurden. Das Europaparlament hat auch dafür gesorgt, dass das in Deutschland beliebte Lastschriftverfahren unangetastet bleibt. Das gilt auch für das bedingungslose Widerrufsrecht im Lastschriftverfahren. Auf Druck der Europaabgeordneten bleibt außerdem das im Vergleich zu Kreditkartenzahlungen kostengünstigere elektronische Lastschriftverfahren, wie es beispielsweise bei Einkäufen im Internet Anwendung findet, unverändert bestehen", so Schnellhardt weiter.
"An diesem neuen, einheitlichen System nehmen alle 27 EU-Staaten sowie die Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island und Monaco teil. Ein kleiner Wermutstropfen besteht trotzdem: Bei den Ländern, die keine Euro-Überweisungen akzeptieren treten nach wie vor hohe Kosten auf, wie sie jetzt auch bei Auslandsüberweisungen üblich sind. Dennoch hat das Europaparlament wieder einmal bewiesen, dass es sehr stark im Interesse der Bürger handelt", findet Schnellhardt abschließend. |
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